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Die Kirche St. Marien in Waren (Müritz)

St. Marien in Waren (Müritz)

Die St. Marienkirche, Namensgeber unserer St. Mariengemeinde, befindet sich im Zentrum der Stadt Waren und ist mit ihrer Turmspitze eines der bekanntesten Wahrzeichen an der Müritz. Besondere Merkmale sind die verschiedenen Baustile, die der Kirche über die Jahrhunderte ihr Aussehen verliehen haben. Bestehend aus den Überresten der vor 1225 erbauten Burgkapelle, welche mit ihren schlitzförmigen Fenstern auf die Zeit des romanischen Stils hinweisen, und dem vor 1333 erbauten Langhaus im Stil der Backsteingotik, zeichnet sich der Turm mit seinen 54 m Höhe als höchstes Gebäude Waren (Müritz) aus.

Von der Aussichtsplattform in 45 m Höhe, die durch eine gut gängige Treppenanlage mit 176 Stufen zu erreichen ist, erleben Sie einen traumhaften Blick über die Stadt und das umliegende Land mit seinen drei anliegenden Seen. Die Windfahne auf der Spitze in Form eines Schwans (Sinnbild für Martin Luther) diente als Anregung für das Logo der Stadt.

Öffnungszeiten Ostern bis Ende Oktober: Montag bis Freitag, 10-18 Uhr, Samstag, 10-16 Uhr, Sonntag, 11-16 Uhr. Die Besichtigung der Kirche ist frei. Für die Turmbesteigung bitten wir um eine Spende,  Erwachsene 1 €, Kinder 0,50 €

Der Innenraum in den klassizistischen Stil ist schlicht gestaltet und strahlt große Ruhe aus.  Im Jahre 1913 schuf der in Malchin geborene und später in Berlin zum Professor ernannte Künstler Fritz Greve ein monumentales Wandgemälde an der Triumphbogenwand zu dem Thema "Die Himmelfahrt Christi". Bei der letzten Raumneugestaltung im Jahr 1963 wurde das Gemälde aus ästhetischen, aber auch theologischen Bedenken überstrichen und war seitdem für mehrere Jahrzehnte unter drei Farbschichten verborgen. Durch zahlreiche Spenden von Privatpersonen und Firmen sowie durch Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung  konnte das Bild in den Jahren von  2008-2012 freigelegt und nach archäologischen Gesichtspunkten restauriert werden. Außerdem konnten im Jahr 2012 durch Stiftung des verstorbenen Kaufmanns Karl-Friedrich Gurski  (1922-2010) aus Waren sämtliche Kirchenfenster in der Marienkirche saniert (Chorraum) beziehungsweise erneuert werden (Kirchenschiff). Diese bringen durch ihr helles, freundliches Licht den gotisch-klassizistisch Kirchenraum wieder sehr schön zur Geltung.